Auf vielen Speckpackungen steht "Südtiroler Speck g.g.A." – aber was heißt das eigentlich? Die drei Buchstaben stehen für "geschützte geografische Angabe", ein EU-Gütesiegel, das genau festlegt, wo und wie ein Lebensmittel hergestellt werden muss, um diesen Namen tragen zu dürfen.
Was die g.g.A.-Kennzeichnung vorschreibt
Damit Speck als "Südtiroler Speck g.g.A." verkauft werden darf, muss er in Südtirol hergestellt werden – von der Würzung über das Räuchern bis zur Reifung. Die Rezeptur ist traditionell: eine Gewürzmischung aus unter anderem Wacholder, Pfeffer, Knoblauch und Lorbeer, danach wird der Speck kalt geräuchert, nicht heiß.
Warum die Reifung den Unterschied macht
Nach dem Räuchern reift der Speck mehrere Wochen in der Südtiroler Bergluft – trocken, kühl und mit genug Zeit, damit sich das Aroma voll entfalten kann. Dieser Reifeprozess lässt sich nicht beschleunigen, ohne Geschmack und Textur zu verändern.
Worauf du beim Kauf achten kannst
Steht "Südtiroler Speck g.g.A." oder "Südtiroler Markenspeck" auf der Verpackung?
Ist die Herkunft (Südtirol/Italien) klar angegeben?
Wirkt die Farbe natürlich dunkelrot-braun, nicht künstlich gleichmäßig rosa?
Unser Speck aus Südtirol
Unser Speck stammt aus Südtirol und wird nach traditioneller Rezeptur hergestellt – er trägt aktuell kein offizielles g.g.A.-Siegel, folgt aber derselben Herkunftsregion und handwerklichen Tradition, die diesen Qualitätsstandard geprägt hat.
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