Es gibt Gerichte, die man nicht kocht, sondern zusammenstellt. Die Südtiroler Marende ist genau das: keine Kochkunst, sondern die hohe Kunst der guten Zutaten. Wer schon einmal auf einer Südtiroler Alm oder in einer Buschenschank saß, kennt das Bild – ein Holzbrett, dünn aufgeschnittener Speck, ein Ring Kaminwurzen, knuspriges Schüttelbrot und frischer Kren. Mehr braucht es nicht für eine Brotzeit, die satt und glücklich macht.
Das Schöne an der Marende: Sie lässt sich in zehn Minuten zusammenstellen und lebt komplett davon, dass jedes einzelne Produkt für sich sprechen darf. Hier ist unser klassisches Rezept dafür.
Zutaten für die klassische Marende
150 g Südtiroler Speck, dünn geschnitten
1 Ring Kaminwurzen
1 Schüttelbrot, in Stücke gebrochen
Butter, zimmerwarm
Radieschen & Frühlingszwiebel
Etwas Kren (Meerrettich), frisch gerieben
Zubereitung
Speck hauchdünn aufschneiden und locker auf einem Holzbrett auffächern.
Kaminwurzen in Scheiben schneiden und dazulegen.
Schüttelbrot in mundgerechte Stücke brechen, Butter großzügig darauf verteilen.
Radieschen und Frühlingszwiebel waschen, klein schneiden und über das Brett streuen.
Mit frisch geriebenem Kren bestreuen und sofort servieren.
Tipp: Am besten schmeckt's mit einem Glas trockenem Südtiroler Weißwein dazu.
Warum die Marende ohne Umwege funktioniert
Die Marende ist traditionell die kleine Brotzeit zwischen den Mahlzeiten – auf dem Bauernhof, bei der Jause im Freien oder einfach als spontaner Besuch am Nachmittag. Sie braucht keine Rezeptkenntnisse, dafür aber echte Zutaten: Speck und Kaminwurzen, die noch mit Zeit und Handwerk gereift sind, statt industriell beschleunigt.
Dafür brauchst du aus dem Genusswerk
Südtiroler Speck · Kaminwurzen · Schüttelbrot
→ Passende Zutaten im Shop entdecken
Lust auf mehr? Dieses Rezept ist eines von sechs in unserem kostenlosen Südtiroler Brotzeit-Rezeptheft – inklusive 10% Rabatt auf deine erste Bestellung. → Jetzt gratis herunterladen