Speckknödel Rezept: Südtiroler Klassiker einfach selbst gemacht

Speckknödel Rezept: Südtiroler Klassiker einfach selbst gemacht

Ein Teller, der wärmt. Speckknödel gehören zu den bekanntesten Südtiroler Gerichten – und sind einfacher zu machen, als viele denken. Das Geheimnis liegt nicht in einer komplizierten Technik, sondern in guten Zutaten und etwas Geduld beim Ziehenlassen. Wer einmal verstanden hat, wie der Teig zusammenhält, macht Speckknödel danach immer wieder.

Zutaten für 4 Personen

200 g altbackenes Weißbrot (Semmeln)
120 g Südtiroler Speck, gewürfelt
1 kleine Zwiebel
2 Eier
150 ml Milch, lauwarm
2 EL Mehl
Petersilie, gehackt
1 l kräftige Rindsuppe

Zubereitung

Brot in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben.
Zwiebel fein hacken, mit dem Speck in etwas Butter glasig anrösten.
Eier mit Milch verquirlen, über das Brot gießen, Speck-Zwiebel-Mischung und Petersilie zugeben. 15 Minuten ziehen lassen.
Mehl unterkneten, bis ein formbarer Teig entsteht. Mit angefeuchteten Händen 8 Knödel formen.
In leicht siedendem Salzwasser 15–18 Minuten ziehen lassen (nicht kochen!).
Knödel abtropfen lassen und in heißer Rindsuppe servieren.

Tipp: Ein Testknödel zuerst probekochen – zerfällt er, noch etwas Mehl untermischen.

Woher die Speckknödel kommen

Speckknödel sind klassisches "Resteessen" – entstanden aus der Idee, altbackenes Brot nicht wegzuwerfen, sondern mit Speck, Ei und Milch zu einem sättigenden Gericht zu verarbeiten. Heute sind sie aus keiner Südtiroler Hütte und keinem Südtiroler Wirtshaus mehr wegzudenken, ob als Suppeneinlage oder mit Butter und Sauerkraut als Hauptgericht.

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